2022





Zahlen aus dem Jahr 2022

1008

Gemeindeglieder

464

Abendmahlsteilnehmer

68

Gottesdienstbesucher (ø)

87

Gottesdienste

15

Konfirmationen

17

Taufen

Gemeinsamer Beginn der 800-Jahrfeierlichkeiten im Dom zu Bautzen

Festgottesdienst

Den Auftakt zu den festlichen Veranstaltungen im 800. Jahr der Ersterwähnung Hochkirchs bildete ein gemeinsamer Gottesdienst aller Gemeinden (Wilthen, Neukirch, Cunewalde, Soland, Purschwitz, Gröditz, Hochkirch, Klix und Guttau) , die auf der Urkunde genannt waren, die am 25. Februar 1222 der Meißner Bischof Bruno II. von Porstendorf unterzeichnete.
Im Dom zu Bautzen predigte der Gebietsdezernent OLKR Dr. Tilo Daniel zum Monatsspruch im März: "Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen." (Eph 6,18) Er wies darauf hin, dass die wechselvolle Geschichte auch der Jubiläumsorte immer vom Gebet und von der Verkündigung des Evangeliums begleitet und von der Seelsorge des Wortes mitgetragen wurde. Bischof Bruno II. sorgte vor 800 Jahren bereits dafür, dass dieses in den Gemeinden verlässlich  geschehen soll. 

Friedensgebet

Nach dem kriegerischen Einmarsch Rußlands in die Ukraine trafen wir uns am seit dem 27. Februar bis Ende Mai immer Sonntagabend um 18:00 Uhr zu Friedensgebeten in der Kirche. Ab Juni wurde das Friedengebet zentral im Kirchspiel in Purschwitz gehalten.

Gott, wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind, wie gefährdet unsere Ordnungen, das erleben wir in diesen Tagen.
Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit und Angst?
Wütend und fassungslos erleben wir, wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden.
Wie am Rand Europas ein Krieg beginnt.
Was geschieht als Nächstes?
Welchen Informationen können wir trauen?
Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde?
Sieh du die Not.
Sieh unsere Angst.
Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz, innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung.
Wir bringen dir unsere Sorgen.
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten, und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.
Barmherziger Gott, wir haben Angst vor dem Krieg, der so viel Leid bringen wird – für Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Europa.
Wir beten für all die Verantwortlichen in Russland, der Ukraine, Belarus, den USA und der EU, dass sie Wege aus der Eskalation finden.
Lass uns alle abrüsten mit Worten und Taten.
Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind.
Bewahre uns vor der Willkür der Mächtigen dieser Welt und bringe sie zur Erkenntnis ihrer Grenzen.
Segne uns mit deinem Frieden, damit dein Friede sich auf Erden ausbreite!

Gebet

Nachrichten von der Orgelsanierung

Kirchendecke
Balgraum
Orgelbaustelle
Kirchendecke
Gerüst
Orgelgehäuse

Kirchenputz

Am 09. April haben wir die Kirche für die Vorbereitung auf das Osterfest geputzt. Die Bauarbeiten an der Kirche im Zusammenhang mit der Orgelrestaurierung haben diese Aktion zusätzlich notwendig werden lassen. Nach getaner Arbeit gab es für alle ein zweites Frühstück im Kirchgemeindehaus.

Kirchenputz
Trittbrett
leerer Spieltisch
Markierung im Balgraum
Ostersingen

Zum Ostersingen am Morgen des Ostersonntags versammelten sich auch in diesem Jahr Menschen in Wuischke am Czorneboh, um das Fest der Auferstehung Jesu zu feiern und miteinander davon zu singen und zu hören. In der Sendung "Sachenspiegel" des MDR wurde an diesem Abend auch über die morgendliche Zusammenkunft berichtet.

Ankereinbau
Ankerplatte an der Kirche
Blick durch die leere Orgel
Anprobe Trachtengruppe

Am 30. April fand in Vorbereitung auf den Sorbischen Kirchentag im Juni und die 800-Jahrfeier Hochkirchs im Juli eine Anprobe der evangelisch-sorbischen Trachten des Bautzener Landes im Kirchgemeindehaus statt. 

Trachtenhaube

Eine neu angefertigte weiße Flügelhaube wartet hier auf ihre Trägerin.

Am 07. Mai berichtete die Sendung Wuhladko im MDR über die sorbischen Vorbereitungen zur 800-Jahrfeier in Hochkirch. Besonders stand hier das Treffen der Trachtengruppe im Mittelpunkt, die auch für den Sorbischen Kirchentag eine Präsentation der Mädchen- und Frauentrachten des Bautzener Landes vorbereitet.

Am 08. Mai feierten 15 Mädchen und Jungen in Hochkirch ihre Konfirmation und bekannten vor Gott und der Gemeinde ihren Glauben. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen auf den Wegen, die sie gehen werden und freuen uns auf ihre Bereicherung in unserer Gemeinde.

Konfirmanden
serbska prědarska konferenca

Am 10. Mai trafen sich in Horno/Rogow bei Forst zur Sorbischen Predigerkonferenz Pfarrerinnen und Pfarrer aus der Nieder- und der Oberlausitz, um über gegenwärtige Vorhaben, Erfahrungen und Projekte miteinander ins Gespräch zu kommen. In Horno konnte im Archiv der verschwundenen Orte ein reichhaltiger Einblick in die Veränderungen der Lausitz in den letzten 150 Jahren gewonnen werden,

Orgeldetail
Orgeldetail
Mauerdurchbruch zum Balgraum

Im "Gelben Sofa", der monatlichen Videoeinblicke in das Kirchspiel, wird von den Arbeiten der Orgelsanierung in der Orgelwerkstatt berichtet. Ein Blick hinein erhalten Sie mit einem Klick auf das Videobild.



76. Serbski cyrkwinski dźeń

76. Sorbischer Kirchentag in Hochkirch
11.-12. junij 2022


Am 11. und 12. Juni fand der Sorbische evangelische Kirchentag in Hochkirch statt. Im Jahr der 800-Jahrfeier Hochkirchs ist dies auch ein Zeichen dafür, dass die Geschichte des Ortes maßgeblich durch das geistliche Leben. die Kultur, die Aktivitäten und Prägung der Sorben gestaltet wurde.

Eröffnet wurde das Treffen am Sonnabend Nachmittag mit einer Andacht durch den Sorbischen Superintendenten Rummel in der Kirche. Auch Landesbischof Bilz und Superintendent Popp, die nach Hochkirch gekommen waren, grüßten die Besucher. Nach dem anschließenden Kaffee, bei dem es einen regen Austausch gab, konnte die neu formierte Trachtengruppe die traditionellen Mädchen- und Frauentrachten des Bautzener Landes präsentieren. Mit einem Vortrag von Frau Dr. Lubina Mahling über neue Erkenntnisse zu geistlichen Strömungen in der Geschichte der Hochkircher Kirchgemeinde kam dieser erste Tag zu einem wunderbaren Abschluss. Für die Kinder sorgte ein abwechslungsreiches Programm für unvergessliche Momente.

Der festliche Gottesdienst am Sonntag Morgen - vom MDR live übertragen - wurde musikalisch von der Kantorei Hochkirch (unterstützt durch Sänger des Chores Budyšin und der Kantorei Crostwitz) unter der Leitung von Frau E. Groß mitgestaltet. Der Sorbische Superintendent Rummel hielt die Predigt.

Im Konzert- und Ballhaus kamen die Teilnehmer des Kirchentages dann zum Mittagessen zusammen, tauschten sich über Neuigkeiten aus und lauschten den Grußworten. So brachte OLKR Dr. Tilo Daniel Grüße aus dem Landeskirchenamt mit. Immer wieder wurden Lieder angestimmt und der oftmals mehrstimmige Gesang erfüllte den Saal.

Der krönende Abschuss des Kirchentages gelang mit der Aufführung des Oratoriums "Podlěćo" (Vorsommer) von K.A. Kocor. Die Ephoralkantorei Löbau-Zittau und der Chor Budyšin ließen mit den Solisten unter der Leitung von KMD Kühne das romantische Werk in der Kirche erstrahlen. Zum Schluss gab es nicht nur großen Beifall, die Gäste stimmten in ein dreifaches "Sława" ein. 

Kindergottesdienst
Konzert

Am 21. Juni hatten wir die Gelegenheit einen Einblick in das Voranschreiten der Orgelsanierungsarbeiten zu erhalten. Herr Groß führte uns durch die Orgel und dann auch durch seine Werkstatt. Viele interessante Informationen, Einblicke und Eindrücke konnten die Gäste von diesem eindrücklichen Abend mitnehmen.

Festwochenende 800 Jahre Hochkirch

Hochkirch feiert. Ein buntes Festprogramm steht an diesem Wochenende an und zahlreiche fröhliche Gesichter begegnen uns. Einige Höhe-punkte gab es in diesem Jahr schon, andere folgen noch. Hochkirch feiert. Gäste sind gekommen, Grüße aus aller Welt treffen ein, selbst aus Australien erreichen uns herzliche Segenswünsche. Hochkirch feiert.
Der Anlass dagegen ist ganz trocken. Eine Verwaltungsurkunde, aufgeschrieben in mittelalterlichem Latein. Wer hätte geahnt, dass solch ein Papier einmal Menschen begeistert zum Feiern bringt?!
Was war geschehen? Sie wissen es. Unsere Oberlausitz war ein großes Waldgebiet durchsetzt mit feuchten Wiesen und Tümpeln (sorb. łuža). Nachdem die Bevölkerung aus der jüngeren Bronzezeit um 1000 vor Christus hier langsam verschwand oder wegzog, war es im Land der „Pfützen und Tümpel“ recht leer. Dann aber zogen die Milzener aus dem Osten in das Bautzener Land. Überall entstanden Siedlungen. Wohl auch an der alten Quelle in Hochkirch, deren Wasser heute noch das kühle Nass des Dorfteiches gibt. Vielleicht war es die Häufung von Buchen hier, die dem Dorf dem Namen gab: Bukecy.
Ein alter Handelsweg durchzog damals bereits unsere Gegend. Von Budißin kommend, folgte er Soritz, Meschwitz und Wuischke und führte dann über einen Weg zwischen dem Kuppritzer Berg und dem Hochstein in den Gau Zagost, dem späteren Eigenschen Kreis. Am Rande des Handelsweges fand man 1878 in Meschwitz fast ein Pfund Hacksilber – früher als internationales Zahlungsmittel verwendet - größtenteils aus arabischen, aber auch englischen und italienischen Münzen, die um das Jahr 1000 geprägt wurden. Reisende aus fernen Ländern kamen also auch hier vorüber. Nur der, der das Silber damals hier versteckte, kam nicht mehr dazu, es wieder abzuholen.
In unsere Gegend kamen bald neue Siedler, diesmal aus dem Westen. 990 waren die Milzener durch Markgraf Ekkehard von Meißen endgültig unterworfen. Als im 12. Jahrhundert das „ganze Land Budißin“, wie man es damals bezeichnete, unter böhmischen Einfluss kam, veränderte sich das Aussehen des alten Pfützenlandes. Die Bevölkerung wuchs, Städte wurden gegründet, das Straßensystem ausgebaut. So wurde 1221 Löbau gegründet und eine neue Handelsstraße führte nun durch Bukecy. Auch Kirchen wurden gebaut. Zunächst entstanden die Kirchen in Budißin, dann in Kittlitz und Göda. Dann ging es sehr schnell. Innerhalb weniger Jahre entstanden zahlreiche Kirchen im Land.
So auch hier in Hochkirch. Etwas abseits von der alten Siedlung Bukecy bauten Menschen an der Hohen Straße Häuser und errichteten an der höchsten Stelle eine kleine Kirche. Bischof Bruno II. von Meißen wollte hier aber keinen Wildwuchs entstehen, nicht die Rittergutsbesitzer nach persönlichem Gutdünken über die Besetzung der Pfarrstellen entscheiden lassen und setzte 1222 jene Urkunde auf, die uns den Grund zum Feiern gibt.
Bischof Bruno II. konnte damals nicht ahnen, dass seine Regelung später zu einer ganz besonderen ökumenischen Zusammenarbeit zwischen katholischer und evangelischer Kirche führte. Wegen der besonderen Rechtsstellung der Oberlausitz galt bis 1918, dass auch alle lutherischen Pfarrer in Hochkirch durch das katholische Domstift in Bautzen bestätigt werden mussten.
Aus der frühen Geschichte Hochkirchs wissen wir nicht viel. Landwirtschaft bestimmte das Leben hier. Nur wenige Deutschsprachige - Handwerker und Angestellte der Rittergüter - kamen hier her. Die Ge-schichte Hochkirchs ist viele Jahrhunderte eine sorbische. Während bereits im 13. Jahrhundert in vielen benachbarten Gegenden der öffentliche Gebrauch der sorbischen Sprache verboten und teilweise mit der Todesstrafe belegt wurde, sorgten Vertreter der Lausitzer Stände dafür, dass auch Geistliche ausgebildet wurden, die sorbisch predigen konnten. Das war auch eine der Gründe, das die Reformation in die Lausitz gelangte, wo trotz Zugehörigkeit zum katholischen Böhmen, in den 1550er Jahren etwa ¾ der Sorben evangelisch waren.
Und Hochkirch entwickelte sich. Dass aber Hochkirch – wie es heute ist – Verwaltungssitz für 18 Dörfer bildet, war jedoch lange Zeit nicht ab-zusehen. In den Kirchort selbst hatte es keinen Gutsherren gezogen und so stand Hochkirch unter dem Einfluss von bis zu fünf Herrschaften: Kuppritz, Rodewitz, Pommritz, dem Domstift und später auch dem Kreisamt Budißin. So blieb der Ort Hochkirch lange Zeit im Schatten seiner herrschaftlichen Nachbardörfer. Und doch machte sich Hochkirch einen guten Namen, da hier einige Geistliche wirkten, die über ihre Tätigkeit als Seelsorger hinaus zu den ersten gehörten, die Bücher in sorbischer Sprache herausgaben (Gregor Martini, Johann Wauer, Johann Friedrich Lange), die an der Bibelübersetzung in die Sprache der Menschen hier mitwirkten (Johann Wauer) oder auch politisch mit Petitionen oder als Kandidaten für den Landtag in Erscheinung traten (Michael Möhn). Aber auch der Oberförster Karl Friedrich Walde, der am Czorneboh die Waldungen planmäßig ordnete, Oberlehrer Karl Traugott Schütze, der als ehrenamtlicher Entomologe (Schmetterlingsforscher) bis heute besonders im fernen Japan bekannt und geachtet ist oder Prof. Georg Derlitzki, der als Leiter des Landwirtschaftlichen Versuchsgutes ebenfalls internationale Anerkennung fand, - alle sie reihen sich in die Namen derer, die über die Grenzen des Hochkircher Landes hinaus be-deutend wurden.
Ein Ereignis lässt sich jedoch nicht mehr von Hochkirch trennen. Und dieses bedeutete fast seinen Untergang. In den Oktobertagen des Jahres 1758 sammelten sich hier etwa 100.000 Soldaten – Preußen und Österreich führten gegeneinander Krieg um Schlesien. Riesige Heerlager waren errichtet. Am Morgen des 14. Oktober tobte dann das große Schlachten. Jede Sekunde der 5-stündigen Schlacht starb ein Mensch. Die Jahresernte der Menschen hier verbrannte mit ihren Häusern. Hunger und Krankheit raffte in den nachfolgenden Monaten viele Bewohner dahin.
Heute noch besuchen zahlreiche Gäste unseren Ort, um die Schlachtfelder des Siebenjährigen Krieges zu sehen oder die Unterschrift von Kaiser Wilhelm II. unter dem Bild „Friedrich und die Seinen in der Schlacht bei Hochkirch“ zu betrachten.
Nach der Katastrophe von 1758 konnte sich Hochkirch langsam wieder erholen und litt 55 Jahre später erneut unter ungezählten Soldaten als Napoleon hier durchzog. Es wurde wieder geplündert und Höfe brannten nieder. In Meschwitz soll, wie der Bautzner Lehrer Erich Klausnitzer dann beschrieb, einem französischen Offizier der Schimmel unter dem Sattel erschossen worden sein. Der Militär ließ die Männer des Dorfes antreten und alle ahnten das Schlimmste. Als der Dorfälteste die Strafe auf sich nehmen wollte, kam es dann aber dazu, dass der Offizier bestimmte, bei einem Ersatz des Tieres das Dorf zu verschonen. In Wurschen schließlich fand man einen Schimmel, den man zum Preis des Busches am Berg erhielt und diesen dann auch den Schimmelbusch nannte.
Wenngleich die Menschen nach solchen Jahren hier auf ruhigere Zeiten hofften, erfüllte sich dieser Wunsch nicht. Mit der Teilung der Lausitz nach dem Wiener Kongress 1815 war die preußische Grenze auf 8 km herangerückt. Manche staatlichen Veränderungen in Preußen und Sach-sen, aber auch wirtschaftliche Schwierigkeiten erfüllten die Hochkircher mit Sorge. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es dann zu einer regel-rechten Auswanderungswelle. Hunderte gaben hier alles auf, um be-sonders in Australien oder Texas eine neue Zukunft aufzubauen. Die größte Gruppe der Exulanten führte der aus der Hochkircher Gemeinde stammende Jan Kilian nach Texas an. Andere Familien zogen nach Australien. Hier gründeten 1853 die Familien Albert aus Rachlau, Mirtschin aus Steindörfel, Deutscher aus Zschorna und Rentsch aus Kupp-ritz einen Ort, den sie zunächst Bukecy nannten, später dann Hochkirch. – Bis heute ist der Kontakt dahin nicht abgerissen.
Für unser Hochkirch hier brachten die letzten 150 Jahre die größten Veränderungen mit sich. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie und der Industrialisierung im Land begann der Ort zu wachsen. Sorbische Vereine belebten das kulturelle Leben. Dann aber kam alles anders. Das Erstarken der Nationalsozialisten war auch in Hochkirch zu spüren. Für die hiesige SA wurde ein Garten an der Fernverkehrsstraße für einen Auf-marschplatz geschliffen. Hochkirchs eigene Kulturgeschichte wurde durch Verbote, Zwangsversetzung von Lehrern und dem Pfarrer, oder auch durch Büchervernichtung bekämpft. Bis heute kann man die Nachwehen dieser Zeit auch hier spüren. Die Entwicklungen nach dem 2. Weltkrieg sind vielen von uns in eigener Erinnerung präsent.
So flog die Zeit über die Geschichte unseres Ortes. Generationen leb-ten, feierten, glaubten, hofften, stritten oder trauerten hier. Unverwechselbar ist Hochkirch durch seine Geschichte, einmalig die Menschen, die heute hier miteinander feiern, offen die kommende Zeit.
Eines können wir durch den Blick in die Vergangenheit für unsere Zukunft begreifen. Immer, wenn sich die Hochkircher ihrer eigenen reichen Geschichte und Kultur bewusst waren, konnten sie gestärkt Pläne verwirklichen.
Swjećimy wosomstow lět Bukecy. W tutych wjele lětach běchu ludźo tu swoju wěru a swoju nadźiju žiwi, běchu swěrni a spušćomni. Wědźachu wo mocy swojich serbskich wótcow. Na tutym zakładźe twarjachu swoju domiznu. Njech Bóh tež w přichodźe tute wědomje zdźerži.

Liebe Gäste,
Hochkirch hat schwere Zeiten gemeistert, von Hochkirch aus wurden wichtige Impulse gesetzt, Hochkirch war schon 800 Jahre unter Gottes gutem Geleit vielen Einwohnern Heimat geworden. Mögen wir mit Gottes Hilfe dafür sorgen, dass zahlreiche weitere Generationen in unserem Hochkirch / unserem Bukecy friedlich und von Hoffnung erfüllt leben können.

Email vom 21.06.2022:

Greetings from us here in Hochkirch/Tarrington!
We are thinking of you in these coming days as you celebrate your 800th Anniversary. Attached is a greeting from the Wendish Heritage Society Australia.
One of our Society members, Clay Kruger has asked that I forward greetings. He says:

St Michaels Lutheran Church Tarrington / Hochkirch was my home in my junior years. My Baptism took place in this Church in July 1932. Hochkirch is still very much in my daily life. When I visited Hochkirch in Bautzen the atmosphere of the area brought many Wendish thoughts to me. This visit will be with me till I am here no more.
Give my regards to Hochkirch, telling them the name is very important to me, Hochkirch being the basis of my Journey through life.

Colin and I also send greetings. As residents of Hochkirch/Tarrington in Australia, we have developed an strong interest in your Hochkirch, as well as the Sorbian heritage of the area. Both of us are descendants of former Hochkirch parishioners – namely the Mirtschin, Rentsch and Burger families.

Greetings from our Hochkirch to yours,
May God bless your celebrations,
Betty and Colin Huf
Hochkirch/Tarrington 

* Geläut
* Eingangsmusik des Posaunenchores
* Pfr. Haenchen begrüßt die Gemeinde
* Mit dem Lied "Lobet den Herren alle, die ihn ehren" - im Wechsel zwischen Chor und Gemeinde (mit der Begleitung durch den Posaunenchor) gesungen - stimmen alle in den festlichen Ton des Gottesdienstes ein.
* Eingangsliturgie
* Der Kinderchor grüßt die Gemeinde mit dem Lied "Kinder sind ein Segen".
* Lesung der Epistel
* Halleluja als "Latino-Halleluja" vom Chor intoniert
* Die Gemeinde stimmt in das Lied "Ich lobe dich von ganzer Seelen" ein.
* Lesung des Evangeliums in sorbischer und deutscher Sprache durch Trägerinnen sorbischer Trachten
* Mit dem Glaubensbekenntnis antwortet die Gemeinde auf das Evangelium und weiß sich mit allen Christen auf der Welt verbunden.
* festliche Bläsermusik durch den Posaunenchor
* Predigt
* Die Gemeinde stimmt in den Lobgesang "Ich singe dir mit Herz und Mund" ein.
* Nach den Informationen und Abkündigungen wird unter dem Lied "Großer Gott, wir loben dich" das Dankopfer erbeten und gesammelt.
* Die Kinder des Kinderchores haben für diesen Gottesdienst Fürbitten formuliert, tragen diese vor Gott und die Gemeinde und verbinden diese mit einem Friedensruf: "Shalom".
* Im Vaterunser nimmt die Gemeinde diese Bitten auf und bringt ihre persönlichen Anliegen vor Gott.
* Der Kinderchor grüßt noch einmal mit dem Lied "Hevenu schalom alejchem".
* Nach dem gemeinsamen Lied "Nun danket alle Gott", stellt sich die Gemeinde unter Gottes Segen.
* Die Kinder des Kinderchores ziehen mit bunten Tüchern winkend aus der Kirche, während sie noch einmal den Friedensgruß "Hevenu schalom alejchem" singen.
* Festlich schließen Klänge des Posaunenchores diesen Gottesdienst.
* Geläut

Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt 13,44-46)

Liebe Gemeinde,
wir haben an diesem Wochenende einen Schatz gefunden. In langer nicht mehr erlebter Verbundenheit haben Groß und Klein erlebt, was es heißen kann, gemeinsam zu feiern. Haben Sie solch einen Schatz auch gefunden?
Kinder lieben es, einen Schatz zu suchen. Vielleicht im Garten der alten Villa am Schulweg oder auf der Tenne der Scheune im Hof. Man könnte in einem günstigen Moment mal nachsehen. In der Meeresbucht am Ort der Sommerferien liegt womöglich ein Piratenschatz auf Grund, und im Bach zu Hause kann man ja wenigstens mit einem Sieb mal versuchen, Gold zu waschen.
Von einem Schatz geht eine große Faszination aus. Er ist etwas Besonderes und ungewöhnlich selten. Außerdem verbinden sich mit einem Schatz fast automatisch unsere Sehnsüchte. Was könnte ich alles tun, wenn ich einen solchen Schatz besäße? Wie würde ich dann leben? Oft stellen wir uns vor, dass ein solcher Schatz uns aller Alltagssorgen entheben würde. Denn ein Schatz macht uns reich. Was wir bräuchten, könnten wir mühelos erwerben.
Der Glanz des Schatzes lässt auch seinen Besitzer in einem anderen Licht erscheinen. Denn der Schatz verwandelt ihn.
Doch wer hat schon das Glück einen Schatz zu heben? Trotzdem gibt es in unserem Leben Schätze, die uns lieb und teuer sind. Ich denke zum Beispiel an den Inhalt der Schatzkisten unserer Kinder, an den Kieselstein mit der besonderen Zeichnung, an glattgestrichenes Silberpapier, Federn, eine Münze, ein Taschenmesser oder eine Prinzessinnenkrone aus fester Pappe. Jemand anders hängt besonders an seinen Büchern oder an einer Plattensammlung.
Interessant ist bei den Schätzen, dass sie manchmal an Wert verlieren, wenn wir sie besitzen. Sie können sogar langweilig werden. Ein wichtiger Teil ihrer Bedeutung kommt also auch dem Suchen des Schatzes zu. Vielleicht geht es um das Gefühl der Vorfreude, der Aufregung, des Phantasierens und Träumens, wenn Menschen auf einen Schatz hinarbeiten, den sie unbedingt besitzen möchten.
Im Gleichnis, das Jesus erzählt, gelangen zwei unterschiedliche Menschen auf verschiedene Art an ihren Schatz. Der Erste entdeckt den Schatz, ohne danach gesucht zu haben. Eigentlich hat er gerade einen Acker umgegraben, der augenscheinlich einem anderen gehört. Er scheint für den Besitzer zu arbeiten oder den Acker gepachtet zu haben. Da findet er zufällig den Schatz. Um nichts Unrechtes zu tun, vergräbt er ihn wieder und erwirbt zunächst den Acker mit legalen Mitteln, um dann in einem zweiten Schritt den Schatz zu bergen und sein rechtmäßiger Besitzer zu werden. Er scheint vorher eher in bescheidenen Verhältnissen gelebt zu haben. Denn er arbeitete auf fremdem Grund und musste alles zu Geld machen, was er hatte, um diesen einen Acker zu kaufen.
Der andere Mann gehörte wohl bereits zu den wohlhabenden Menschen. Er wird als Kaufmann bezeichnet, der nach guten Perlen sucht. Er ist also einer jener Sammler, denen es Freude macht, Schätze zu entdecken. Das hat er sogar zu seinem Beruf gemacht. Er kauft und verkauft. Doch was er eines Tages findet, übertrifft alle Erwartungen. Es handelt sich um eine ganz besonders kostbare Perle. Denn obwohl er vermögend zu sein scheint, muss er nun ebenso wie der erste Mann alles verkaufen, damit er genug Geld hat, um die kostbare Perle zu erwerben.
Was wäre in Ihren Augen so kostbar, dass Sie alles andere dafür verkaufen würden, nur um diesen Schatz zu bekommen? Für Jesus ist die Antwort klar. Das Wichtigste ist das Himmelreich.
Nun ja, für uns wäre das nicht so klar.
Das Himmelreich scheint uns eher etwas zu sein, was in der Kirche – aber sonst kaum eine Rolle spielt. Gute Zensuren, ein guter Job oder die Erfüllung unserer eigenen Wünsche liegen uns wahrscheinlich näher. Was verlangt Jesus da? Will er, dass wir alles, was uns bisher so wichtig oder alltäglich vertraut war, aufgeben?
Andererseits, was ist denn wirklich wichtig? Sehen wir nicht gerade, dass unser Festhalten an unseren eigenen Wichtigkeiten uns die großen Fragen unserer Tage immer mehr auf den Tisch setzen? Doch Christus weiß von uns. Und was macht er?
Während wir vielleicht noch zögern, ist Christus selbst längst zum Schatzsucher geworden, der uns sucht. Das zweite Gleichnis Jesu macht das deutlich. Hören wir noch einmal:
„Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann...“
Das Beispiel vom Mann, der einen Schatz im Acker findet, zeigt unsere Situation. Das Beispiel des Kaufmanns zeigt Gottes Situation. Gott ist der Kaufmann. Und er sucht jede und jeden von uns. Wir sind die kostbare Perle für Gott. Wir sind ihm ein wertvoller Schatz. Denn nichts ist Gott wichtiger als die Beziehung zu den Menschen, die er liebt und mit denen er gemeinsam im Himmel-reich leben will.
Lass euch von Gott finden! Das könne wir an diesem Festwochen-ende auch aus der Geschichte unseres Ortes Lernen. Immer, wenn sich die Hochkircher ihrer eigenen reichen Geschichte und Kultur bewusst waren, konnten sie gestärkt Pläne verwirklichen.
Hochkirch hat schwere Zeiten gemeistert, von Hochkirch aus wurden wichtige Impulse gesetzt, Hochkirch war schon 800 Jahre unter Gottes gutem Geleit vielen Einwohnern Heimat geworden. Die Menschen hier haben sich immer wieder von Gott finden lassen. Das hat sie gestärkt und befähigt immer wieder aufzustehen, selbst wenn manche Katastrophe sie umgeworfen hatte. Mögen wir mit Gottes Hilfe dafür sorgen, dass zahlreiche weitere Generationen in unserem Hochkirch / unserem Bukecy friedlich und von Hoffnung erfüllt leben können, denn Jesus sucht uns, damit wir leben können.

800 Jahre Hochkirch

Mit herzlichen Grüßen von der Wendisch Heritage Society Australia erreichten unsere Gemeinde auch Grüße von den Nachkommen der Auswanderer in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals verließen zahlreiche Menschen ihre Heimat hier und versuchten sich - besonders in Texas oder eben Australien - eine neue Existenz aufzubauen. Einige dieser Auswanderer nach Australien gründeten 1853 im Bundesstaat Victoria den Ort Bukecy, den die später Hochkirch nannten (nach dem 1. Weltkrieg 1918 dann in Tarrington umbenannt).

In der Grußschrift heißt es:

Grüße von den sorbischen Freunden in Australien!
Die Wendish Heritage Society Australia möchte den Mitgliedern der Gemeinde Bukecy/Hochkirch  in Sachsen, unsere Grüße und besten Wünsche übermitteln, während Sie das 800-jährige Jubiläum der Besiedlung Ihres Gebietes feiern. Viele unserer Mitglieder sind Nachkommen von Auswanderern aus Ihrer Gemeinde und in ihrem Namen wünschen wir Ihnen Gottes Segen zu diesem bedeutenden Jubiläum.
Betty Huf - Präsidentin

Greetings from Australia
Segnungsbaum

Zur Schulanfängerandacht am 27. August konnten wir 9 Schulanfängern Gottes stärkenden Segen zusprechen. Gestärkt von Eltern und Paten wurden den ABC-Schützen unter den Bändern des Segensbaumes Gottes Begleitung durch seinen Segen vermittelt.

Rabennest

Während der Schulanfängerandacht gab auch der Rabe seine Sicht auf die Dinge. Er hatte sich auf der Kanzel ein Nest gebaut und war von der Geschichte, bei der Freunde ein Dach öffneten, um ihren kranken Freund zu Jesus zu bringen zunächst irritiert. Dann aber wurde ihm klar, dass der das Haus der Rahmen für Wichtiges ist. So soll uns allen jedes Haus Raum für die Begegnungen mit Menschen und mit Gott sein.

Schuljahresanfangsgottesdienst

Am 28. August konnte der 12. Jahrgang einer 5. Klasse in der Ev. Oberschule Hochkirch im Gottesdienst begrüßt und eingesegnet werden.

Wäscheleine

Anschaulich gaben in der Predigt von Pfr. Mögel aus Löbau verschiedene Wäschestücken das Bild dafür, wie wir die Schüler begleiten und Gott seinen hüllenden Segen gibt.

Die Konfirmanden des gesamten Kirchspiels waren am 17. September zu einem Konfirmandentag nach Hochkirch eingeladen. Nach einer Ankommensrunde und einem Sich-Vertraut-Machen ging es gleich dazu den Adventure-Lab in Hochkirch (Entdeckungen in Hochkirch) zu lösen. 5 Gruppen begaben sich auf den Weg und erkundeten die Stationen der elektronischen Schnitzeljagd. Nachdem auch in der Kirche knifflige Rätsel zu lösen waren und bei einer Bratwurst auch der Hunger gestillt war, schloss der Tag mit einem Jugendgottesdienst ab.

Konfirmandentag in Hochkirch
Am 18. September feierten wir wieder Erntedankfest in unserer Gemeinde. Ein reich geschmückter Altar gab dem Dank Ausdruck, den wir Gott für so viele Gaben entgegen bringen können. Mit der Aufführung eines Mini-Musicals haben die Kinder des Kinderchorprojektes einen wunderbaren Eindruck gegeben, wie sie auf musikalische und spielerische Weise ihren Dank zeigen konnten. Kantorei und Posaunenchor rundeten die musikalische Begleitung des Gottesdienstes ab.
Kinderchor

Am 28. September fand in der Kirche ein Konzertabend unter dem Titel "Warten auf die Orgel" statt. Kantorin Elke Groß spielte auf der kleinen Orgel und Landesposaunenwart Tilman Peter auf der Trompete Werke aus unterschiedlichen Zeiten. Die Hochkircher Kantorei erfreute mit Volks- und geistlichen Liedern. Pfarrer Haenchen gab einen interessanten Einblick in die Geschichte des Orgelbaus und einige funfacts um das Thema Orgel. In der Pause des Abends konnten die Besucher bei einem Glas Wein rege ins Gespräch miteinander kommen. Beschwingt und erfüllt von den wunderbaren Klängen gingen die Besucher dann wieder nach Hause.

Die Sanierung der Orgel ist inzwischen wieder weiter vorangegangen. Das Orgelgehäuse erhielt im Inneren eine Beleuchtung. Sicherungsgeländer wurden angebracht und auch im Balgraum sind Installationsarbeiten im Gange. Die Motoren für den automatisierten Betrieb der Kastenbälge sind montiert und werden nun mit den Bälgen verbunden. Am 17. Oktober konnten die neu lackierten Prospektpfeifen eingesetzt werden.

Am 11. November, dem Martinstag, kamen im Kirchgemeindehaus Menschen aller Altersgruppen zusammen, um die Geschichte des Martin von Tours - begleitet und unterstützt durch die beiden Kinderchöre - zu hören und anschließend das Licht mit den Menschen in Hochkirch in Form eines Lampionumzuges zu teilen. Bei dem traditionellen Abschluss in der Kirche, die nur von Kerzen und den Lampions erhellt wurde, konnten alle dann auch noch Martinshörnchen miteinander teilen. 

Martinstag
Am 01. Januar 2023 wird unser Kirchspiel einen neuen Namen erhalten. Im Zuge der Vereinbarungen, die getroffen wurden als die Kirchgemeinden Malschwitz-Guttau und Hochkirch 2020 zum Kirchspiel Gröditz dazukamen, war auch festgelegt worden, dass das neue Kirchspiel auch einen neuen Namen erhalten soll, um den gemeinsamen Neuanfang zu betonen. Nachdem nun der Kirchenvorstand die Namensänderung beschlossen hat und dies auch vom Landeskirchenamt genehmigt wurde, wird der neue Name ab dem kommenden Jahr uns begleiten:
Lubata


Ev.-Luth. Kirchspiel am Löbauer Wasser
Ew.-luth. wulkowosada při Lubaće

Zum 1. Advent hat der Kinderchor Hochkirch dein Familiengottesdienst einen gelungenen liturgischen Rahmen gegeben. Nachdem die Kinder mit Kerzen in die Kirche eingezogen waren (auf dem Foto bei der Probe in der leeren Kirche), die 1. Adventskerze am Kranz entzündeten und dies alle musikalisch begleiteten, gaben sie für den Psalm einen Liedvers, der diesen gut strukturierte. Die Predigt nahm die Frage des Psalms auf, wer und was den der verheißene Friedefürst sein. Zum Abschluss des Gottesdienstes war der Kinderchor nicht nur bei den Fürbitten musikalisch beteiligt, sondern brachte das Licht des Advents aus der Kirche hinein in unseren Alltag. - Vielen Dank für den gelungenen Start in das neue Kirchenjahr.

Kinderchor